Archiv der Kategorie 'Allgemein'

anarchistischebibliothek.org geht online!

Wir haben folgendes mail erhalten:

GenossInnen, MitstreiterInnen und GefährtInnen,

die anarchistischebibliothek.org geht online! Seit 2009 sammelt und archiviert theanarchistlibrary.org anarchistische Texte auf Englisch. Bisher gab es 6 Schwesternseiten in schwedischer, russischer, finnischer, mazedonischer, spanischer und serbokroatischer Sprache. Jetzt folgt die Deutschsprachige.

Wir nehmen an, dass die Eine oder der Andere von euch mit der englischen Version der Seite vertraut ist, dennoch wollen wir hier kurz zusammenfassen, was die Seite bietet: Die Texte, die die Seite füllen, sind sowohl als einfacher Fließtext abrufbar, als auch als lese-Pdf, Broschüren-Pdf, E-Book, und Html-file. Es können eigenständig Texte hinzugefügt und Texte mittels der „Buchbinder-Funktion“ zu Broschüren und Büchern zusammengesetzt werden.

Bis jetzt finden sich auf der Seite in etwa 200 Texte. Nach und nach werden immer mehr Texte aller Strömungen des Anarchismus die Seite füllen. Wir bitten jedoch um Gedult, da einzelne Feinheiten wie z.B. eine endgültige thematische Indexierung der Texte, wohl noch Wochen und Monate, vielleicht Jahre, dauern werden.

(…)

Also geht mal auf: http://anarchistischebibliothek.org/library

Buch des Monats (Feb 15) :Riot Grrrl Revisited!

„Das gehört in jede Pop-Bibliothek“ schrieb das Missy Magazine über das von Katja Peglow und Jonas Engelmann herausgegebene Buch „Riot Grrrl Revisited“. Wir, die Bibliothek_A, sind zwar keine Pop sondern eine Politbibliothek, aber gerade deshalb haben wir das Werk über die „Geschichte und Gegenwart einer feministischen Bewegung“ zu unserem Buch des Monats gemacht. Die „erweiterte Auflage des Standardwerks“ könnt ihr gerne als Intro zum internationalen Frauenkampftag (8.03 – überall) oder als Begleitbuch zum politischen Film „Princesses, Popstars & Girl Power“ (So, 01.03.15, 19:00 Uhr im Z) sehen.
Mit ihrem 1991 veröffentlichten Manifest brachten die Riot Grrrls die Verhältnisse mit der Forderung nach einer »Revolution Girl Style Now« zum brodeln. Das legendäre feministische Pamphlet gilt als Initialzündung der Riot-Grrrl-Bewegung, die in den Neunzigern in den USA ihren Anfang nahm und hierzulande zum Girlietum verwässert wurde. »Riot Grrrl Revisited« schreibt die Geschichte des revolutionären Kulturkampfes auf und zeigt, was von der radikalen Bewegung geblieben ist.
Mit Interviews und Essays zu Themen wie Ladyfesten, Riot Grrrl in Deutschland, Queercore und Riot Grrrls im Film.
Die erweiterte Neuauflage enthält zusätzlich Kapitel Essays zu den Hintergründen, FreundInnen und Feinden des russischen Bandprojekts Pussy Riot, das nach der Verhaftung dreier Mitglieder global eine ungeahnte Solidarität erfahren hat, sowie zu den global stattfindenden Slutwalks, auf denen sich weltweit hunderttausende Menschen gegen sexualisierte Gewalt positionieren.

Titel: Riot Grrrl Revisited!
Herausgeber*innen: Katja Peglow und Jonas Engelmann
Seiten: 216, broschiert
Verlag: Ventil Verlag;
Auflage: 2 (27. Februar 2013)
ISBN 978-3-931555-47-4
Preis: 16,90 €

BuchdesMonats: „Es begann in Altötting“

Passend zur Max Brym Lesung am Sonntag (19:00 Uhr -Z) ist auch „Es begann in Altötting“ unser Buch des Monats. Der autobiographischen Roman geht der Frage „Wie war das Leben im stockkatholischen Altötting der 60er und 70er Jahre?“ nach. Max Brym gibt in seinem Werk einen packenden Einblick in die Biografie eines politischen Aktivisten. Die pointierte Darstellung seines Kampfes gegen
Faschismus und Imperialismus, gegen Ausbeutung und Unterdrückung lässt
für den Leser eine ganz andere Seite der jüngeren deutschen Geschichte
erlebbar werden

Titel: Es begann in Altötting
Autor: Max Brym
ISBN: 978-3944264707
Seiten: 166 Seiten
Veröffentlichung: 2015
Verlag: swb-verlag
Preis: 11.80

Zu dem Buch gibt es auch einen Bericht des Lokalfernsehsenders RFO. Im gegensatz zu Rosenheim konnte in Waldkraiburg die Lesung jedoch nicht problemlos stattfinden, wie u.a. hagalil und die Jungel World berichten.

So, 18.01.15: Max Brym liest aus seinem aktuell erschienenen Buch „Es begann in Altötting“

So, 18.01.: Max Brym liest aus seinem aktuell erschienenen Buch „Es begann in Altötting“

Wie war das Leben im stockkatholischen Altötting der 60er und 70er Jahre? Max Brym gibt in seinem Werk einen packenden Einblick in die Biografie eines politischen Aktivisten.
Die pointierte Darstellung seines Kampfes gegen Faschismus und Imperialismus, gegen Ausbeutung und Unterdrückung lässt für den Leser eine ganz andere Seite der jüngeren deutschen Geschichte erlebbar werden.
Die Lesung beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Die Veranstaltung wird von der Bibliothek_A in Kooperation mit dem Z organisiert.

Buch des Monats: Psychiatrie im Nationalsozialismus

Psychiatrie im Nationalsozialismus: Die Bayerischen Heil- und Pflegeanstalten zwischen 1933 und 1945

Antje Kosemund hat mehr als 20 Jahre lang Informationen über das Schicksal ihrer Schwester Irma Sperling gesammelt, die als geistig behindertes Kind nach Wien deportiert und ermordet wurde. 2013 wurde die Antifaschistin für ihr besonderem Engagement für die Erinnerung an die Opfer des „Euthanasie-Programms“ der NS-Diktatur mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Am So, 11.01.15 kommt die 86 Jährige in das Rosenheimer Z (Innstr 45a) und steht nach Vorführung des Films „Meine Schwester Irma“ für ein Zeitzeug_innengespräch zur Verfügung.

Anlässlich des Besuches von Frau Antje Kosemund präsentieren wir das Buch „Psychiatrie im Nationalsozialismus: Die Bayerischen Heil- und Pflegeanstalten zwischen 1933 und 1945“ als unser Buch des Monats. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden 20.000 psychisch kranke Menschen aus Bayern ermordet oder starben einen qualvollen, bewusst herbeigeführten Hungertod. Die bayerischen Heil- und Pflegeanstalten selbst, die eigentlich zur Betreuung und zum Schutz ihrer Patienten gegründet worden waren, beteiligten sich aktiv an den Verbrechen. Beschäftigte der heutigen bayerischen Bezirkskrankenhäuser haben diese Taten anhand der Archive ihrer Häuser aufgearbeitet und das jahrzehntelange Schweigen gebrochen. Das daraus entstandene und bereits 1999 erschienene (inzwischen ausverkauft) Buch, gilt als einzigartige Standardwerk und ist weiterhin aktuell. Lokalgeschichtlich ist besonders der Beitrag von Hans Ludwig Bischof zur „Heil- und Pflegeanstallt Gabersse“ (S. 363 ff.) interessant. (mehr…)