Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Medium des Monats : „NICHTS IST UNMÖGLICH – ÜBER DEN AUTOMOBILEN KAPITALISMUS UND SEIN ENDE“

Im September stehen gleich zwei Großereignisse der Klimabewegung bevor. Vom 7.9. bis zum 12.9. findet in München die IAA statt. Auch wenn die IAA sich selbst einen grünen Anstrich verpasst, wird es gegen das Greenwashing Event der Internationalen Automobilindustrie Gegenprotest geben. Verschiedene Klimagruppen rufen zu Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsams und zu einer Großdemo am Samstag den 11.9. auf (Weitere Infos am Ende des Textes).
Nach den Protesten gegen die IAA, geht es am 24.9. weiter mit dem Globalen Klimastreik von Fridays for Future.

Passend zur IAA möchten wir euch als Medium des Monats die Broschüre: „NICHTS IST UNMÖGLICH – ÜBER DEN AUTOMOBILEN KAPITALISMUS UND SEIN ENDE“ vorstellen. Das Heft des Ums Ganze Bündnis findet Ihr in der Bibliothek_A, einige Printexemplare zum mitnehmen gibt es auch im Z oder ihr könnt es kostenlos unter https://www.umsganze.org/wp-content/uploads/2021/07/Ums-Ganze-Nichts-ist-unmo%CC%88glich-Automobilita%CC%88t.pdf als PDF Datei runterladen.

Zu Beginn des Heftes wird der Frage nachgegangen, ob ein sogenannter grüner Kapitalismus die Klimakriese zu lösen vermag. Die einfache Antwort ist Nein!

„Der Kapitalismus hat es in kurzer Zeit geschafft, die Menschheit an den Rand des Verderbens zu manövrieren. Seine grüne Spielart vermag es nicht, den Karren aus dem Dreck zu ziehen, sondern nur noch tiefer hinein.“

(S.15)

Wer Antworten auf die Frage, warum die Weltordnung der Klimakrise neokolonial, patriarchal und eine Klassengesellschaft ist, haben möchte, mehr über das Abhängigkeitsverhältnis unseres Staates zur Autoindustrie – und andersrum – oder über autogerechte Städte wissen möchte, wird in der neuen Ums Ganze Broschüre fündig.

„Die sogenannte autogerechte Stadt ist nicht nur ein ästhetischer Angriff auf den städtischen Lebensraum, sie ist die Unterwerfung unter die Automobilität und die zu Asphalt geronnene Dominanz einer männlichen Lebensweise“

(S.29)

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Medium des Monats Mai: „Die Befreiung – Die letzten Stunden in den Konzentrationslagern Flossenbürg und Dachau” ein Podcast von Bayern 2

Zum 75. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus produzierte Bayern 2 einen Podcast, der in 5 Episoden die letzten Stunden der Bayrischen Konzentrationslager Flossenbürg und Dachau bis zur Befreiung beleuchtet. Heute, ein Jahr später, sind aufgrund der Pandemie noch immer keine Gedenkfeiern als Präsenzveranstaltungen möglich. Daher möchten wir zum 76. Jahrestag diesen Podcast vorstellen.
https://www.br.de/mediathek/podcast/die-befreiung/831

Wer zumindest virtuell eine Führung durch die Gedenkstätte Dachau teilnehmen will, kann das im Rahmen eines Audio-visuellen Rundgangs tun:
https://diebefreiung.br.de/
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Do., 15.04.21 – Onlinevortrag: „Faschistische Rhetorik bei extrem rechten Politikern aus Rosenheim“

Am kommenden Donnerstag (15. April -19:30 Uhr) referiert Professor Klaus Weber auf Einladung des Rosenheimer noAfD Bündnis unter dem Titel „Kampf, Volkstod und Opfer“ über die „faschistische Rhetorik bei extrem rechten Politikern aus der Region Rosenheim“. Anmeldung zum onlinevortrag per Email an noafd-rosenheim@riseup.net.

Diesen Vortrag wollen wir zum Anlass nehmen, um nochmals auf unser „Medium des Monats August 2020“ aufmerksam zu machen: Die Broschüre „Hitlerverehrung, Volkstod und Verschwörungstheorie“. Die von Prof. Klaus Weber verfasste 53-seitige Dokumentation zu den Aktivitäten der AfD im Bezirkstag Oberbayern gliedert sich in ein Vorwort, eine Chronologie (S. 5-29), eine Dokumentation von Reden und Beiträgen Oberbayerischer AfD Bezirksräte (S. 31-47) und bietet Personeninforationen (S. 49- 52). In der Broschüre geht es u.a. um Christian Demmel, welcher nicht nur Bezirksrat in Oberbayern ist, sondern auch Stadtrat in Kolbermoor und Kreisrat im Landkreis Rosenheim. Für Weber ist Demmel als ein „besonders gefährlicher Agitator (…) hervorzuheben“.

Die Broschüre könnt ihr hier kostenlos downloaden: http://bibliotheka.blogsport.de/images/BroschureAfDimBezirkstagOberbayern.pdf
Unsere Rezension vom August 2020 findet Ihr hier: http://bibliotheka.blogsport.de/2020/08/11/medium-des-monats-hitlerverehrung-volkstod-und-verschwoerungstheorie/#more-74
Informationen zum Vortrag am 15.04.21 findet Ihr hier: https://noafd.rosenheim.tk/2021/04/07/faschistische-rhetorik-bei-extrem-rechten-politikern-aus-rosenheim/

Medium des Monats: Kate Manne: „Down Girl“

• Medium des Monats: Kate Manne: „Down Girl“
• Bibliotheken zu –> günstig an Bücher über die bpb
• Veranstaltungstipps:

– Mo. 08.03.21 //16:00 Uhr // Kundgebung zum Frauenkampftag // MJP Rosenheim
Do 11.03.21 – Der Antifeminismus von „AfD“ und „Neuer Rechter“

Medium des Monats: Kate Manne: „Down Girl“

„Brutale Gewalttat am Samstagabend in Rosenheim: Nach Angaben der Polizei hatte ein 53-jähriger Mann versucht, seine von ihm getrennt lebende Frau (51) umzubringen. Das Opfer wurde schwer verletzt, der Mann konnte festgenommen werden.“ (ovb, Mo. 22.02.2021, S.1)

So berichtet die Rosenheimer Lokalzeitung vor wenigen Tagen. Misogynie ist das Thema unseres Mediums des Monats März. Passend zum Frauenkampftag empfehlen wir das Buch „Down Girl“ der Philosophin Kate Manne.

Manne, welche in der Tradition der analytisch feministischen Philosophie arbeitet, zeigt in ihrem Buch, wie sehr Misogynie in der Politik und im öffentlichen Leben verankert ist. Sie geht dabei u.a. den Fragen nach „Was genau ist Misogynie? Worin besteht der Unterschied zum Sexismus?“ Sie schlägt vor:

„Sexismus als den Teil der patriarchalen Ideologie zu sehen, der eine patriarchalische Gesellschaftsordnung rechtfertigt und rationalisiert, und Misogynie als das System, das dessen vorherrschende Normen und Erwartungen durchsetzt und überwacht. Sexismus ist also wissenschaftlich, Misogynie moralisch. Und eine patriarchalische Ordnung hat zudem etwas Hegemoniales.“ (Manne, 2019, S. 59)

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„Das muss man auch mal ganz klar benennen dürfen“

Derzeit sind alle Büchereien und Bibliotheken in Bayern geschlossen, auch die Biliothek_A. Nicht nur deshalb haben wir uns für unser Medium des Monats Februar für ein sowohl digital als auch als Printversion erhältliches Werk entschieden:
Die Broschüre „Das muss man auch mal ganz klar benennen dürfen“

RIAS

Das von RIAS Bayern herausgegebene 48-seitige Heft befasst sich mit „Verschwörungsdenken und Antisemitismus im Kontext von Corona“
In den ersten vier Kapiteln wird den Fragen nachgegangen :
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