Jan19 – Unser Buch des Monats: „Auf den Spuren von Georg Schuhmann und Alois Lahn“

Am Sonntag, 13.01.19 referiert Andreas Salomon in der Rosenheimer Vetternwirtschaft zum„roten Kolbermoor“. Er stellt in seinem Vortrag zunächst die Geschichte der Kolbermoorer Arbeiterbewegung dar, um dann vor Augen zu führen, was während der sechs Monate der Rätezeit konkret passierte. Er wird zeigen, wie sehr die Kolbermoorer hinter ihren Räten standen und was diese für ihre Stadt leisteten.
Wir haben uns deshalb entschieden, sein bereits im Jahr 2000 erschienenes Buch „Auf den Spuren von Georg Schuhmann und Alois Lahn: ein Beitrag zur Kolbermoorer Räterepublik“ (DGB-Bildungswerk, 2000, 150 Seiten)
Momentan findet ihr es auf dem „Buch des Monats“ Ständer, ansonsten mit der Signatur „Ros-S 2“ in der Bibliothek_A.

Im folgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung der Geschichtswerkstatt zu der Veranstaltung am 13.01.19:

So., 13.01.19: Film, Vortrag und Ausstellung in der Vetternwirtschaft
Das rote Kolbermoor
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Es lebe das freie Bayern“ zu 100 Jahren Revolutions- und Rätezeit ist am Sonntag, den 13.01.2019 „das rote Kolbermoor“ Thema in der Rosenheimer Vetternwirtschaft. Nach der Vorführung des Dokumentarfilms „Auf der Suche nach dem roten Kolbermoor“ (br, 1985) referiert Andreas Salomon über seine Forschung zu „Kolbermoor in der Revolutionszeit“.
Der Themenabend beginnt mit der Vorführung des Dokumentarfilms „Auf der Suche nach dem roten Kolbermoor“. Dieser entstand 1985 als Koproduktion von BR und WDR und beinhaltet Filmszenen aus einem Theaterstück in der „Vetternwirtschaft“. Der Film versucht, die frühen Wurzeln des roten Kolbermoors aufzudecken und macht deutlich, dass Kolbermoor mit der Spinnerei und dem Tonwerk von seiner Gründung an eine Arbeiterstadt war, in der schon früh die Bedingungen für eine Arbeiterbewegung gegeben waren.
Anschließend referiert Andreas Salomon, Autor u.a. eines Buches über die Kolbermoorer Revolutionäre Georg Schuhmann und Alois Lahn. Er stellt in seinem Vortrag zunächst die Geschichte der Kolbermoorer Arbeiterbewegung dar, um dann vor Augen zu führen, was während der sechs Monate der Rätezeit konkret passierte. Er wird zeigen, wie sehr die Kolbermoorer hinter ihren Räten standen und was diese für ihre Stadt leisteten.
Die Veranstaltung ist zugleich Vernissage der Ausstellung „Für Zenzl“ mit Bildern von Erich Mühsam. In dieser Ausstellung werden vierzehn Reproduktionen der zum Teil unveröffentlichten Bilder ausgestellt, die der Rätedemokrat Erich Mühsam seiner Frau Zenzl zum Hochzeitstag aus der Festungshaft malte.
Der Film- und Vortragsabend ist eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Rosenheim in Kooperation mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist noch bis 08.02.2019 in der Kleinkunstbühne Vetternwirtschaft (Oberaustraße 2) jeweils Donnerstag und Freitag, sowie bei Sonderveranstaltungen, ab 19:00 Uhr zu sehen. Bei der Finissage am 08.02.2019 referiert Uschi Otten (Berlin) über die Lebensgeschichte Zenzl Mühsams.


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