Buch des Monats Mai- Paul Lafargue „Recht auf Faulheit“

Der 1.Mai ist ja bekanntermaßen der Kampftag der Arbeiter*innenklasse. Rund ums Thema Arbeiten, oder eben nicht Arbeiten, drehte sich auch der politische Film „Frohes Schaffen“ des Monats Mai der infogruppe rosenheim. Mit dem Buch des Monats Mai möchte sich die Bibliothek_A dieser Thematik anschließen. Sie wählte hierfür das Buch „Recht auf Faulheit“ von Paul Lafargue.

Auf der Seite des Trotzdem Verlag(http://www.trotzdem-verlag.de/node/17) heißt es zum Inhalt des Buches: In seiner erstmals 1883 erschienenen Polemik kritisiert Paul Lafargue die Vorstellung von Arbeit als Selbstzweck. Angesichts der zunehmenden Zwangsverpflichtung von Arbeitslosen zu vorgeblich »gemeinnütziger Arbeit«, sinkender Reallöhne und immer schlechter werdenden Arbeitsbedingungen kommt seiner Vision von »Muße und Freiheit« große Aktualität zu. Wer nicht länger einsieht, für die Profite der Konzerne den Buckel krumm zu machen, findet im »Recht auf Faulheit« Ansätze, den tradierten Denkmuster zu entkommen. Obschon bereits im 19. Jahrhundert geschrieben, hat der Text auch in der aktuellen Diskussion um die Arbeit und ihre Bedingungen noch immer eine grundlegende Bedeutung.

Auf der Seite des Verlages kann auch ein Inhaltsverzeichnis des Buches, sowie ein Probekapitel heruntergeladen werden.

Das Buch kann ab sofort im Z durchgeblättert und gelesen werden. Momentan findet ihr es auf dem „Buch des Monats“ Ständer, und zukünftig mit der Signatur *** in der Bibliothek_A.