Archiv für Juli 2013

Buch des Monats August: go.stop.act!

2011 erschien die dritte – korrigierte und überarbeitete – Auflage von go.stop.act! Mit Geschichten – Aktionen – Ideen zur Kunst des kreativen Straßenprotests. Wir empfinden das Buch als passende Ergänzung zum Film The Graffiti Artist, welcher am Sonntag, den 04.08.2013 im Z aufgeführt wird. Deshalb haben wir den Sammelband gekauft und erklären ihn zu unserem Buch des Monats August. Um das Buch zu beschreiben, klauen wir bei Tommy Hohner aus seiner Rezension: Abseits der Joggingstrecke zur Erstauflage (2005) des Buches:

go.stop.act! entfaltet einen Fächer kreativer Straßenprotestformen – allesamt erprobt im Rahmen des gegenwärtigen Ringens um eine andere, eine bessere Welt für alle.“ Der Enthusiasmus dieses Zitats aus dem Vorwort der Trotzdem Verlagsgenossenschaft durchzieht wie ein Leitmotiv den ganzen Sammelband rund um Aktionen, Demonstrationen und Happenings. Den Autoren von go.stop.act! geht es weniger um die Beschreibung des Vergangenen – das völlige Fehlen von Heldengeschichten ist wohltuend – als vielmehr um das Ausloten von neuen Formen des Straßenprotests
(…)Ein beeindruckendes Panoptikum zieht da an einem vorbei, vom klassischem Straßentheater über „Radikal Cheerleading“, „Pink and Silver“ bis zum „Guerilla Gardening“

In 19 Kapiteln auf 240 Seite (mit 12 großformatigen Fotos und 41 Illustrationen) erzählt go.stop.act! Protestgeschichten, bringt Ideen und Tipps. Einen guten Überblick gibt das Inhalts und Autorenverzeichnis:

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Die neue Radikalität der Abtreibungsgegner_innen im (inter-)nationalen Raum – Buch des Monats Juli

Der vor einigen Monaten im ag spak Verlag erschienene Sammelband „Die neue Radikalität der Abtreibungsgegner_innen im (inter-)nationalen Raum“ (ISBN 978-3-940865-32-8) ist unser Buch des Monats Juli. In dem 95 seitigen Buch gehen die Autor*innen vorallem der Frage nach, wie es um die sexuelle Selbstbestimmung insbesondere von Frauen weltweit bestellt ist. Die Herausgeber_innen des Buches sehen in den weltweiten Aktivitäten von radikalen Abtreibungsgegner_innen, die sowohl in Europa als auch in Nord- und Südamerika stattfinden, eine Gefahr für die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen. Verschiedene Autor_innen analysieren Aspekte dieser Einflussnahmen und zeigen auf, wie sich Aktivist_innen und betroffene Berufsgruppen dagegen zur Wehr setzen. (mehr…)